Mehrwert durch Industrie 4.0

Aus dem Artikel „Historie der industriellen Revolution“ geht hervor, dass das Thema Industrie 4.0 auch aus Gründen der Wirtschaftlichkeit initiiert wurde. In den folgenden Artikeln betrachten wir dies genauer.

Durch eine geeignete Integration von abteilungs- und produktionsübergreifenden Wertschöpfungsprozessen, soll eine hochflexible und effiziente Fertigung von individualisierten Produkten ermöglicht werden. Das heißt, weg von der Serien- und Massenfertigung, hin zu Losgröße 1. Einer Studie zufolge beziffert sich das durch Industrie 4.0 entstehende zusätzliche Wertschöpfungspotenzial für die Branche des Maschinen- und Anlagenbaus bis zum Jahr 2025 auf 23 Milliarden Euro und ein entsprechendes jährliches Wertschöpfungswachstum von 2,2%. [Bitkom/Fraunhofer IAO, 2014]

 

 

Für die mittelständischen Unternehmen in Deutschland bedeutet das, nicht den Anschluss zu verlieren, um auch in Zukunft noch konkurrenzfähig zu bleiben. Die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit hängt vor allem im Mittelstand davon ab, ob und inwieweit die Bereitschaft zur digitalen Transformation gegeben ist. In diesem Zusammenhang ist es fundamental, die eigenen Unternehmensprozesse zu überdenken.

Sehen Sie Industrie 4.0 als Chance oder als Risiko?

Laut einer Studie haben schon viele Unternehmer in Deutschland das Potenzial von Industrie 4.0 erkannt. Es wird als Chance und damit als Investition in die Zukunft gesehen. 

Der Maschinen- und Anlagenbau muss die von der IT bereitgestellten Werkzeuge für sich nutzen, um die eigenen Prozesse für die Herausforderungen durch Globalisierung, Individualisierung und verkürzte Reaktionszeiten anzupassen und zu optimieren. Die Schwierigkeit liegt in der geeigneten Integration von IT-basierenden Werkzeugen in die Prozesse des Maschinen- und Anlagenbaus.

Um zu erfahren, welche Herausforderungen im Einzelnen gemeint sind und wie die IT dabei weiterhelfen kann, lesen Sie den weiterführenden Artikel "Die Herausforderungen am Markt".