Der Produktentstehungsprozess

VIERNULL.blog | Der Produktentstehungsprozess im Zeitalter der Digitalisierung

 

Der Artikel „Der Fokus im produzierenden Gewerbe“ führt zu der Frage: Welche Eigenschaften muss ein „optimaler“ Produktentstehungsprozess ausweisen? 

Die Wissenschaft fasst es in drei Adjektiven zusammen: Integriert, interdisziplinär und föderiert. Was das konkret bedeutet, zeigen wir Ihnen im Folgenden und erweitern Ihr Verständnis um wichtige, zu betrachtende Faktoren. Zuerst widmen wir uns den wissenschaftlichen Definitionen.

 

Die Fokussierung im Produktentstehungsprozess

 

Der integrierte Produktentstehungsprozess setzt eine abteilungsübergreifende, parallele Projektarbeit voraus. Im Gegensatz dazu steht das sequenzielle Vorgehen, welches mehr Zeit in Anspruch nimmt. Das mit der Parallelisierung einhergehende Simultaneous Engineering (verteilte gleichzeitige Entwicklung) verdeutlicht die vollständige Integration in der Produktentwicklung und verkürzt die Entwicklungszeiten eines Produkts.

Der Arbeitsablauf im Produktentstehungsprozess

Der interdisziplinäre Aspekt verdeutlicht die Entwicklung der mechatronischen Produkte im Maschinenbau. Das Zusammenspiel von Dienstleistung, Software, Elektronik und Mechanik erfordert einen einheitlichen Informationspool. Dies führt zu einer Reduzierung der Komplexitäten der interdisziplinären Produkte sowie der Abstimmungsdefizite.

Die Maschinenbauentwicklung im Produktentstehungsprozess

Unter dem föderierten Produktentstehungsprozess wird die standortübergreifende Produktentwicklung verstanden. In einer globalisierten Wirtschaft wird in größeren Unternehmen bereits heute an verschiedenen Standorten innerhalb eines Projekts entwickelt und produziert. Außerdem wird der Zeitpunkt der Marktplatzierung von eigenen Produkten zunehmend von externen Lieferanten beeinflusst. Diese müssen ebenfalls im optimalen Produktentstehungsprozess berücksichtigt werden.

Die Zuordnung im Produktentstehungsprozess

Diese drei Aspekte gilt es für die Einschätzung eines Produktentstehungsprozesses zu berücksichtigen. Aber, wie so oft bei dem Zusammenspiel zwischen Wissenschaft und Industrie, unterscheidet sich die Theorie stark von der praktischen Umsetzung. Es gilt praktikable Lösungen zu finden, welche die Aspekte der Wissenschaft mit einfließen lassen.

ISAP geht noch einen Schritt weiter und konkretisiert die wissenschaftlich, allumfassende Beschreibung eines optimalen Produktentstehungsprozesses. Im nächsten Artikel „Der ISAP Lösungsansatz“werden die Kerntätigkeiten herausgearbeitet.